Neuheiten aus dem Verlag Ch. Möllmann

30.6.2016

Der erste Schwung Neuheiten 2016

Filed under: Neue Bücher — admin @ 09:28

Achim Elfers: Das glaubst du ja nur!

Erzählungen
ISBN 978-3-89979-248-5;  13,00 Euro

„Das glaubst du ja nur!“ Wer kennt diesen Vorwurf nicht? Als sei der Glaubende nur ein Spinner. Ist das, was er glaubt, weniger wert als Wissen? Und was wissen wir schon wirklich? – Zehn spannende Erzählungen sind hier vereint, über das Glück, das den Menschen gebührt, über Geheimnisse des Lebens, über das Unerkannte in der Welt. Und dies ist nicht nur von dieser Welt…
Achim Elfers, geboren 1965 in Paderborn, studierte Philosophie, Germanistik, Musikwissenschafft in Paderborn, Münster, Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen: Erzählungen, Gedichte, Wörterbücher. Zuletzt:
„Lehr- und Wörterbuch der Umgangssprache“ (2. Auflage, anno 2016), „Kleines (ost) westfälisches Wörterbuch“ (13. Auflage, anno 2015) und „Eines Tages in Marseille“ (Roman, 2014); alle im Verlag Ch. Möllmann.

Cornelis Boogerd: Der Ätherleib in der Erziehung des Kindes

ISBN 978-3-89979-244-7;  24,00 Euro

Cornelis Boogerd wagt mit diesem Buch über den Ätherleib als pädagogisches Instrument den Versuch, dieses für den modernen Menschen noch weitgehend unbeackerte Feld anfänglich zu erschließen. Dabei zeigt sich bald, dass es uns dennoch nicht fremd ist, auch wenn es bisher nur ansatzweise in den Bereich bewusster Untersuchungen und Begriffsbildungen aufgenommen ist. Wir erleben es für gewöhnlich einfach als ein unser ganzes Dasein tragendes Element. Durch viele Beispiele aus dem Kindergarten, durch Bilder, Geschichten und Liedbetrachtungen führt Boogerd den Leser zu einem bewussteren Erleben des fortlaufenden Stromes, der uns auf den Wellen der Zeit, der ganz selbstverständlich erlebten zyklischen Wiederholung von Tagen und Nächten, Wochen, Monaten und Jahren fast unbemerkt durchs Leben trägt.

Gisela Bräuner-Gülow / Helge Gülow: Heileurythmie-Kompendium

Praxis und Forschung
ISBN 978-3-89979-243-0;  20,00 Euro

Mit diesem Buch liegen die über zwei Jahrzehnte publizierten heileurythmischen Fachbeiträge der Autoren aus „Der Merkurstab“ und „WELEDAKorrespondenzblätter für Ärzte“ vor.
Allein elf Krankheitsbilder werden beschrieben, die z. T. als Forschungsbeiträge bzw. Praxisberichte aus der Filderklinik die Altersstufen vom Kind bis zum Senioren umfassen. Das Hauptaugenmerk liegt hier wieder auf der spezifischen menschlichen Bewegung, wie sie vor dem Hintergrund der anthroposophischen Menschenkunde in der Heileurythmie erkannt wird. Es wird aufgezeigt, wie der Blick auf das Bewegungsbild der Betroffenen gerichtet, evaluiert und in gezielten Schritten zu deren Gesundung beigetragen wurde. Ein verstehbarer Zugang zur Heileurythmie in Forschung und Praxis wird für den Leser angestrebt: für Kollegen, Ärzte und interessierte Patienten.

Anton Kimpfler: Kinder bringen die Welt weiter

Auch Erwachsene spielen eine entscheidende Rolle dabei
ISBN 978-3-89979-241-6;  12,00 Euro

Was gibt es Erfreulicheres als kleine Kinder? Doch wie schwer ist nun oft ihr Weg durch die Verhältnisse der materiell-technischen Zivilisation!
Dabei bringen Kinder immer Wertvolleres mit. Und wir sind stets mehr angewiesen auf ihre verändernden Impulse.
Statt durch falsche, zwingende erzieherische Formen dagegen anzukämpfen, sollten Eltern und sonstige pädagogisch tätige Menschen davon lernen, das Mitgebrachte aufgreifen  und es in die gesamte Gesellschaft einfließen      lassen.
Hilfreicher denn je würde sich solch ein Zusammenarbeiten mit den Jüngeren auswirken. Schönste soziale Wandlungen können daraus hervorwachsen.

Rainer Schnurre: Sozialkunst-Gestaltung

S O Z I A L E   M E D I T A T I O N E N
Wegbereiter werdender Gemeinschaft – Handwerkzeug, auch für die Biografie-Arbeit
ISBN 978-3-89979-245-4;  12,00 Euro
Die Menschheit ruft nach Gemeinschaft
und zu gleicher Zeit ist sie darüber
von tiefster Furcht
ergriffen.
*
Nun will man dies erklärt
und bewiesen wissen,
aber ohne mich.
*
Was will er uns denn dann
im Jahre 2016 noch
erzählen ?
*
Erzählen, ja das trifft es
ganz gut.
*
Es sind
in
ESSENZEN
geronnene Samen,
in Früchten verborgene Schätze,
zu freiem Verzehr bereitet.

Nichts für
Feinschmecker,
zu hart manche Nuss,
die erst noch geknackt werden
will …

* * *
Genug der ungelenken Erklärungen, die bisher
mehr Entschuldigungen glichen,
obwohl sie nie so gedacht.
*
2016 – ein Jahr des Umschwungs, von jetzt an anders, keine lästigen Erklärungen mehr.
Aufs Wesentliche kommt es an,
ungeschminkt + frei heraus.
Zwischen-Ergebnisse,
weiter nichts.

Holle-Elke Harms: Ad astra

Eine Schulzeit in der Waldorfschule an der Uhlandshöhe
ISBN 978-3-89979-242-3;  17,00 Euro

Das vorliegende Buch, das die Zeit in der Waldorfschule in Stuttgart beschreibt, ist eigentlich als die Fortsetzung des Buches „Ole Hoop“ anzusehen. Manches wird aus der glücklichen Zeit mit dem Privatlehrer, manches aus der herzbeklemmenden Zeit in der Oberrealschule hier wieder auftauchen. Aber geschenkt hat mir das Schicksal, haben mir meine selbstlosen Eltern diese Schulzeit „…ad astra“, ohne die ich so verzagt geblieben wäre, wie ich es in der Oberrealschule geworden bin. Diese wenigen Jahre, die ich noch auf der Waldorfschule verbringen konnte, haben mich befreit und mir den Mut gegeben, selber mein Leben in die Hand zu nehmen. Und deshalb hielt ich es für wichtig aufzuschreiben, wie ich entgegen allen Verstand dennoch auf diese Schule gekommen bin. Es waren große Persönlichkeiten, die ich dort als Lehrer erlebte. Aber davon bekam man als Schüler nicht viel mit. Das spielte sich auf einem anderen Felde ab. So können es auch nur kleine Erlebnisse sein, die ich hier schildern kann. Es gibt da ganz andere Bücher über diese Lehrer. Aber diese bescheidenen Erlebnisse ließen hinter sich die großen Persönlichkeiten erahnen, die es ausmachten, dass ich trotz des immerwährenden Heimwehs und trotz meiner sonstigen schwierigen Lebenssituation in der Schule mein neues Zuhause gefunden habe.

Karl-Klaus Pullig: Erinnerungen

eines Normalbürgers in Mitteleuropa vom Ende des zweiten Weltkrieges bis zum Anfang des neuen Jahrtausends
ISBN 978-3-89979-240-9;  15,00 Euro

Karl-Klaus Pullig
Geboren am 09.02.1941 in der kleinen ländlichen Kreisstadt in Simmern im Hunsrück.
Verheiratet; vier erwachsene Kinder.
Vielfältige praktische Arbeitserfahrungen als Kind und Jugendlicher in der Großfamilie mit sechs Geschwistern und im elterlichen kaufmännischen Betrieb (Lebensmittel und Farben, Tapeten, Bodenbeläge).
Nach dem VWL-Studium fünf Jahre Industriepraxis, von 1975-2006 Hochschullehrer an der Universität Paderborn auf dem Gebiet Personal- und Organisationsentwicklung.
Beratungen vor allem im gemeinnützigen Bereich.

„Die Erinnerungen an die Zeit zwischen den letzten Kriegstagen 1945, als der Vierjährige im stockdunklen und stauberfüllten Keller seines Elternhauses nach einem Bombeneinschlag den Tumult und die Aufregungen der dort zusammengedrängten und fast erstickenden Menschen erlebt, bis in die ersten Dekaden des neuen Jahrtausends, kann man als Miniatur-Kultur-Geschichte lesen. Aus ganz persönlicher Sicht zeichnet der Autor konkrete und deshalb besonders anschauliche Bilder u.a.
– des Lernens, Arbeitens und Spielens in einer kinderreichen Familie in der kleinen Hunsrück-Kreisstadt Simmern, wo die kopfsteingepflasterte Straße vor dem elterlichen Lebensmittel- und Farben/Tapetengeschäft mehrmals wöchentlich von den Kuhfladen und Pferdeäpfeln vorbeifahrender Kuh-/Ochsen und Pferdefuhrwerke gereinigt werden muss, sich beim Mittagessen etwa ein Dutzend Menschen, darunter auch Angestellte, um den Mittagstisch versammeln, wo man viel singt, bei den Wochenendausflügen und Urlaubsfahrten wild zeltet und die Reiseziele auf der Ladefläche des Kleintransporters oder in dem zunächst fensterlosen VW-Bus erreicht;
– des Bildungswesens, wenn in der Volksschule fünfzig Kinder in der Klasse sitzen und die alte Lehrerin den Buben ab und zu gruppenweise Stockhiebe auf die mit Lederhosen bekleideten Hintern verabreicht; wenn die in den 60er Jahren noch weitgehend freie Orts- und Fächerwahl dem jungen Mann ermöglicht, an vier verschiedenen Universitäten zu studieren, sich vielfältig zu orientieren und nebenher noch als Laienmusiker in verschiedenen Gruppierungen Geige zu spielen, oder wenn er von seinen späteren Erfahrungen als Universitätsprofessor berichtet;
– betrieblicher Sozialordnungen, z.B. durch die Schilderung einer Betriebsfeier in einem Konzernbetriebes in den 70er Jahren;
– der eigenen Wahrnehmung und Einschätzung politischer Entwicklungen, etwa der Studentenunruhen der sog. 68er Jahre, aber auch aktuellerer politischer Trends;
– weltanschaulicher Orientierungsversuche des Autors, die ihn zur Anthroposophie führen.“

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