Neuheiten aus dem Verlag Ch. Möllmann

29.10.2014

Neue Bücher im Herbst 2014

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Joachim von Königslöw: Märzflut

und andere Gedichte
ISBN 978-3-89979-210-2;  14,00 Euro

„Ich hatte das Glück, dass ich als Deutsch- und Kunstlehrer an einer Waldorfschule oftmals die sog. „Poetik-Epoche“ unterrichten und ich mich so mit dem „Handwerk“ des Dichtens vertraut machen konnte. Was aber dann und wann entstand, war immer spontan, nie Aufgabe oder mir zu irgend einem Zwecke abverlangt.
So sind diese Gedichte wie Blüten, Stauden oder Gräser vom Rande meines Lebenswegs, zwanglos und unsystematisch zum Strausse vereint.
Im Laufe der Jahre wurde mein Blick auf die Welt und auf mich selbst genauer, wesentlicher — wie ich hoffe! — und transparenter.“

Ernst Westermeier: Extrastundenkurs

Taiwan 2012
Herausgegeben von: Beate Schram  / Vorwort von: Margarete Westermeier
ISBN 978-3-89979-213-3;  12,00 Euro

„Die Arbeit  an der Extrastunde war für Ernst Westermeier der Mittelpunkt seines beruflichen Schaffens. Die Fragen, mit denen sich SchülerInnen an ihre LehrerInnen und FörderlehrerInnen wenden, beschäftigten ihn intensiv und gaben ihm Impulse für die Weiterentwicklung seiner Arbeit.
Ernsts Gedanken über die Extrastunde waren in einem stetigen Prozess, so dass er auf die Frage, ob er sie nicht in schriftlicher Form niederschreiben möchte, mit Unverständnis reagierte und darauf hinwies, dies könne er machen, wenn er Rentner sei.
Im Jahr 2010 fuhr Ernst zum ersten Mal nach Taiwan um einen „Extra Lesson Course“ zu geben.
Die  Kurse in Taiwan berührten ihn tief und da sich die Arbeit mit den taiwanesischen Kollegen als äußerst produktiv erwies, entstand die Idee, die Kurse jährlich zu veranstalten.
Im Frühling des Jahres 2012 fühlte sich Ernst sehr krank. Er konnte sein Unwohlsein nicht genau definieren und obwohl es ihm körperlich im Laufe des Jahres immer schlechter ging, kam es für ihn nicht in Frage, die geplante Reise nach Taiwan abzusagen.
Während der Kurse, die er im Sommer 2012 hielt, entwickelte Ernst eine ungeahnte Energie, die es ihm ermöglichte, trotz seines körperlichen Leidens, die Ideen und Prozesse der „Extra Lesson“ weiterzugeben.
In Taiwan wurden alle Einheiten des Kurses aufgezeichnet. Die Kollegen wollten alles mitschneiden, um bei Fragen einzelne Teile erneut ansehen zu können. Gleichzeitig entstand die Idee, ein Arbeitsskript in Mandarin zu erstellen, das in Fragmenten bestimmte Punkte der „Extrastunde“ beleuchten sollte. Für einen späteren Zeitpunkt wurde über eine Übertragung ins Deutsche nachgedacht.
Es sind die letzten Aufzeichnungen, die Ernst zu seiner Arbeit gemacht hat. Möge es eine Bereicherung sein für alle Menschen, die Ernst kannten und die wissen, welche Bedeutung die Arbeit mit der Extrastunde für ihn hatte.
Für Menschen, die Ernst nicht kannten, sei es eine praktische Begleitung und Anregung für die Arbeit mit der Extrastunde.“
Margarete Westermeier

Holle-Elke Harms: Kaleidoskop „Ole Hoop“

Eine ungewöhnliche Kindheit unter dem Rubihorn in Kriegs- und Nachkriegszeiten

ISBN 978-3-89979-209-6;  36,00 Euro

Echo aus einem Leserbrief, bei dem das Manuskript vorlag:
„Ihre Lebensberichte hatte ich mit Spannung gelesen. Für mich waren das ein paar Stunden in denen ich erfreut und oft tief bewegt war. Ihr Stil zu schreiben ist einfach lebendig, herzlich und mitreißend. Ich konnte mich in die verschiedenen Situationen bestens hineindenken, und es war mir, als sähe ich die Gebäude, die Tiere und vor allen Dingen die Menschen direkt vor mir. Manche Personen habe ich ob  ihrer Kraft und dem gerüttelt Maß an Herzlichkeit direkt lieb gewonnen. Über manche der beschriebenen Personen habe ich lange nachgedacht…Beim Nachdenken über Ihre Lebensberichte dachte ich so für mich: Die Frau Nast hat es eigentlich leicht, so lebendig zu schreiben. Die Umstände bezüglich der Herkunft der Familie und der vielfältigen Charaktere der Menschen, die Ihnen in Ihrem Leben begegnet sind, sind so blumenreich, dass es eine Freude sein muss, dies zu Papier zu bringen.
Alles in allem könnte ich noch viele Dinge aufzählen, die mich beim Lesen tief bewegt haben, manches Mal zu einem Lachen gebracht haben oder aber zum Nachdenken angeregt haben. Ich kann und will Sie ermutigen, auch diese Geschichten noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Ihre Berichte geben auch eine Zeitepoche wieder, die heute in den meisten Punkten nicht mehr erlebbar ist.“
Hansjörg Wanner (Jurist)

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