Neuheiten aus dem Verlag Ch. Möllmann

16.5.2007

Neuheiten Frühjahr 2007

Filed under: Neue Bücher — admin @ 12:03

4 Neuheiten sind erschienen und ab sofort lieferbar:


Michael Brose: Tod in Weimar

ISBN: 978-3-89979-075-7, 14,- Euro
„Tod in Weimar“ ist ein Abschiedsbuch. Abschied vom Osten, vom Damals, vom Leben. Es erzählt von der „Endgültigkeit alles Gewesenen“; und es ist ein Abschied von einem tragisch-liebenswerten Menschen, der mit alldem zurückbleibt, weil er den Sprung nicht schafft über den Abgrund vom Gestern zum Heute – und daran zugrundegeht. Es ist ein Krimi, eine Liebesgeschichte und die Chronik eines schon nahezu verschollenen Lebensgefühls. Und nicht zuletzt ist es eine metaphysische Komödie, in der der Tod die Fäden zieht, aber dennoch nicht die Hauptrolle spielt.

Hans Helmut Kehr: Als könnten wir sprechen
Gedichte
ISBN: 978-3-89979-076-4, 14,- Euro
Hans Helmut Kehr, geboren 1934 in Brandenburg/Havel, lebte bis 1945 in Potsdam, dann in Niedersachsen. Seit 1965 in Hildesheim. Bis 1999 als Jurist tätig. Verheiratet, 2 Kinder. Mitarbeit in der Anthroposophischen Gesellschaft und beim Aufbau von Waldorfkindergarten und -schule in Hildesheim. Schreibt seit Jahrzehnten Lyrik, die aus dem anthroposophischen Wurzelgrund erwächst, fand jedoch erst nach seiner Pensionierung Zeit, seine Gedichte zu sichten und zu überarbeiten. Veröffentlichungen in „Das Goetheanum“ „Als könnten wir sprechen“ ist sein erstes Buch.

Rainer Schnurre: Das dynamische Tierkreiszeichnen
Eine praktische Anleitung zum Selbst-Erlernen Folge 1
ISBN: 978-3-89979-077-1, 10,- Euro
Das „Dynamische Tierkreis-Zeichnen“ habe ich von Wolfgang Wegener, als sein letzter Schüler, von 1980 – 1984 erlernt. Seit 1985 wende ich es in Einzel- und Gruppenarbeit an und gebe es in Seminaren weiter. – Mir ist daran gelegen, da ich nun die 60 überschritten habe, es in viele treue Hände zu übergeben. Ich hoffe dabei besonders auf Kunsttherapeuten, Ärzte, Leib-Therapeuten, Künstler, auf Biografie-Arbeiter, auf Kunstschulen und Kunsttherapie-Ausbildungen u.s.w. – Ich komme an jeden Ort, an dem sich interessierte Menschen zusammenfinden, um es zu erlernen. Besonders am Herzen liegen mir jede Art von Ausbildungsstätten, die ihren Studenten Selbsterkenntnis, Selbsterfahrung, künstlerisches Tun und therapeutische Handhabe vermitteln. Noch lange nicht ausgeschöpft sind die therapeutische und die meditative Anwendung. Diese ist für die Zukunft des „Dynamischen Tierkreis-Zeichnens“ zu erschließen, ist bedeutend. Das „Dynamische Tierkreis-Zeichnen“ hat in Verbindung mit der „Biografie-Arbeit“ eine hervorragend belebende Wirkung, weil es über das Erleben geht und über den Austausch mit anderen Menschen, wodurch das Erlebte viel tiefer verstanden werden kann. In meiner „künstlerischen Biografie-Arbeit“ ist es ein fester Bestandteil, sei es in der Reha-Klinik Schloß Hamborn, als auch in der berufsbegleitenden Ausbildung, die ich in Schloß Hamborn und anderswo anbiete.

Bernhard Hollenbeck: ZeitenWende – WendeZeiten
Erinnerungen aus Kindheit und Jugend
Mit einem Vorwort von Arno Klönne
ISBN 978-3-89979-056-6, 14 Euro
“Besondere Erlebnisse prägen vor allem die Kindheit und Jugend. Viele Ereignisse sind den Betroffenen noch im vorgerückten Alter in allen Einzelheiten lebendig. Der Verlauf des Zweiten Weltkrieges, der Zusammenbruch, die Zeit der Besatzung und die folgenden schweren Aufbaujahre sind auch an Bernhard Hollenbeck nicht spurlos vorübergegangen. Seine unter dem Titel „ZeitenWende – WendeZeiten“ gesammelten Erinnerungen sind ein gutes Stück lebendiger Biografie. Es ist erstaunlich, wie viele Mosaikstücke ihm im Gedächtnis präsent sind und ein wirklichkeitsgetreues Bild ergeben.
Die kleine behütete Welt einer Kleinstadt gerät mit dem Luftkampf über Deutschland und dem Vorrücken der Alliierten plötzlich in den Wirbel des Untergangs des Dritten Reiches. Dessen Auswirkungen sind allerdings schon vorher deutlich spürbar: Die Requien für die gefallenen „Helden“, die zunehmende Zahl der Evakuierten, zu denen sich später noch die Flüchtlinge gesellen, die ersten gezielten Sprengbomben auf den Bahnhof mit einer hohen Anzahl Toter trüben das Bild vom glorreichen Endsieg und stellen die Umzüge und Paraden der Parteibonzen und ihrer Kader in schneidiger Uniform und strammer Haltung zunehmend als Maskerade des Untergangs dar. Bei allem Leid, das der Krieg mit Entbehrung und Tod über die Familien bringt, und der von Partei und Regierung geforderten „Feindhaltung“ gegenüber Gefangenen und Fremdarbeitern entbehrt das Zusammenleben jedoch nicht mitmenschlicher Züge.
Der jugendliche Bernhard Hollenbeck erinnert sich in bemerkenswerter Weise vieler Details jener Tage in seinem familiären und städtischen Umfeld: Die Nachricht vom Tod des Vaters, die Zusammenstellung des letzten Aufgebots, um den nahenden Amerikanern Widerstand entgegenzusetzen, der Einzug der Alliierten mit den scheuen Sympathisierungs- und Annäherungsversuchen, der Neuanfang mit Entnazifizierung und „Holzklau“, das Mühen um die Verbesserung der Ernährungslage, aber auch jugendliche „Bandenkriege“ zwischen den Stadtteilen – es gibt viele überaus spannend beschriebene Erlebnissen, die er aus eigenem Miterleben oder aus der Position des präzisen Beobachters schildert. So ist aus dem Gedächtnis und der Rückbesinnung ein Buch entstanden, das sich durch eine spannende Darstellung der Ereignisse auszeichnet und ein Stück Geschichte unseres Landes aus eigener Anschauung und nicht durch einen wissenschaftlichen Kathedervortrag lebendig werden lässt.” (Hermann Multhaupt)
Bernhard Hollenbeck
wurde 1936 in Geseke geboren. Nach Besuch des Progymnasiums „Antonianum“ absolvierte er eine landwirtschaftliche Lehre, arbeitete anschließend 11 Jahre in der chemischen Industrie im Ruhrgebiet.
Nach Studium des Arbeits- und Sozialrechts übernahm er 1971 die Leitung der DGB Rechtstelle des Kreises Paderborn-Höxter, wurde 18 Monate später zum Vorsitzenden des DGB Kreises gewählt, ein Amt, das er bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1995 bekleidete.
Politisch engagierte er sich in der Sozialdemokratischen Partei (SPD), wurde 1975 in den Kreistag Paderborn gewählt. In der Zeit von 1984 bis 1999 war er stellvertretender Landrat.
In mehr als 20 Jahren war Bernhard Hollenbeck auch als Haflinger Züchter außerordentlich erfolgreich. Seiner Zucht entstammen mehrere gekörte Hengste, davon der 1. NRW Siegerhengst „Aachen“, sechs Staatsprämienstuten sowie eine Reihe Verbandsprämienstuten.
Seit dem Jahre 2001 schreibt er Prosa wie auch Lyrik, veröffentlicht regelmäßig in der Heimatzeitschrift „die Warte“, div. Anthologien – und ist Mitarbeiter der Literaturwerkstatt im Medienzentrum Paderborn.

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