Neuheiten aus dem Verlag Ch. Möllmann

25.11.2016

Neuheiten Herbst 2016

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Achim Elfers: Schuld der Exekutive?

Ein Essay
ISBN 978-3-89979-251-5;  12,00 Euro

Am 17.06.2016 wurde der ehemalige SS-Unterscharführer und Auschwitzwärter Reinhold Hanning (Jahrgang 1921) wegen ‚Beihilfe zum Mord’ in mindestens 170.000 Fällen vom Landgericht in Detmold zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Er, der weder als damaliger Vertreter der Exekutive des Deutschen Reiches noch anschließend in der BRD gegen ein Gesetz verstieß, wird von heutigen Vertretern des Staates BRD verurteilt, weil er Dienstanweisungen nach damaligen Gesetzen gehorchte. Und die Vollstrecker jetziger Exekutive sperren ihn heute genauso prüflos ein, wie er damals seinen Dienst versah. Was ist diese Exekutive? Sollen ihre Vertreter neuerdings ein eigenes Gewissen hegen? Und sind sie schuldig, wenn sie es nicht erhören?

Johannes W. Rohen: Entwicklung der Sprachorgane und der Sprachfähigkeit des Menschen

ISBN 978-3-89979-256-0;  13,00 Euro

In der Menschheitsentwicklung haben die Sprachorgane eine entscheidende Rolle gespielt. Erst durch das Sprachvermögen ist die Höherentwicklung der Menschen möglich geworden. Auch in der Zukunft wird die Entwicklung der Sprachfähigkeit noch höhere Entwicklungsstufen erreichen und neue Gestaltungskräfte hervorbringen.
Die Menschheitsentwicklung ist heute noch nicht zum Abschluss gekommen.

Sebastian Jüngel: Die Taube

Eine Legende; bebildert von Johanna Schneider
ISBN 978-3-89979-249-2;  16,00 Euro

Woher kommt sie, die Taube? Was will sie? Sie findet keine Ruhe, will Streit schlichten, wird aber für einen Falken gehalten. ‹Die Taube› ist eine Hymne an den Frieden und eine Legende voll kraftvoller Bilder in betörendem Sprachrhythmus. Der Autor
Sebastian Jüngel, geboren 1969 in Berlin (Deutschland), erzählt poetische Geschichten. Im Verlag Ch. Möllmann erschienen: ‹Auf Luzia fiel das Los› und ‹Luzia lernt kämpfen›. Weitere Bücher: ‹Der leere Spiegel› (Doppelgängererzählung), ‹Der Stein? Nein!› (Märchen) und ‹Der Jugendwächter› (Berliner Jugendroman).
Die Illustratorin
Johanna Schneider, geboren 1963 in Mediasch (Rumänien), hat zahlreiche Bilderbücher illustriert und Geschichten erzählt. Sie verlieh schon den Geschichten von Sebastian Jüngel ‹Auf Luzia fiel das Los› und ‹Luzia lernt kämpfen› eine liebevolle Atmosphäre. Außerdem im Verlag Ch. Möllmann erschienen (Illustrationen): ‹Das aberwitzige Lesewesen› (Wolfgang Sievers) und ‹Verfrühter Herbst› (Michael Kalisch).

Andreas Delor: Atlantis aus aktuellen hellsichtigen und wissenschaftlichen Quellen

Band 8; Die Hyperboräische- und Polarische-Epoche und was davor geschah
ISBN 978-3-89979-254,6;  26,00 Euro

In diesem Schlussband der Atlantis-Reihe geht es um die Hyperboräische Epoche, als Sonne und Erde noch vereinigt sind, die Polarische Zeit, da der Durchmesser der »Erde« (bzw. des Gebildes: Sonne plus Erde plus sämtliche Planeten) noch bis zur heutigen Saturnbahn ausgeweitet ist – und die Zustände »davor«. Wir kommen damit in Bereiche, in denen Zeit, Raum und Materie noch gar nicht existierten.
Die Entstehung unseres Sonnensystems verlief nach den Ergebnissen hellsichtiger Forschung – durchaus äußerlich-wissenschaftlich verifizierbar – völlig anders, als dieselbe astronomisch unter rein hypothetischen Voraussetzungen berechnet wurde; auch der Urknall wird insofern infrage gestellt.

Andreas Delor: Wer ist hier unwissenschaftlich – Rudolf Steiner?

Eine Streitschrift
ISBN 978-3-89979-253-9;  12,00 Euro

Anliegen dieser Streitschriftes ist, auf die „inner-anthroposophischen“ Angriffe auf die Wissenschaftlichkeit Rudolf Steiners eine adäquate Antwort zu geben. Sie behandelt den Streit um die Wissenschaftlichkeit Rudolf Steiners und sich daran anschließende methodisch-wissenschaftliche Fragen, außerdem die Folgen der „Verunwissenschaftlichung Rudolf Steiners“ für die Waldorfpädagogik.
Es ist ein Beitrag zur internen anthroposophischen Auseinandersetzung und setzt eine wenigstens anfängliche Vertrautheit mit dem Werk Rudolf Steiners voraus.

Hans-Jürgen Diebel: Kanalysen

Aphoristisches
ISBN 978-3-89979-250-8;  12,00 Euro

Gesammelte Aphorismen, Sprachspielereien, sprachliche Auseinandersetzungen mit den Problemen der Zeit. Manchmal nur Lustig, meist aber tiefsinnig und anregend.
Kann man schlecht erklären, muss man selber lesen…
Hans-Jürgen Diebel, geboren 1950 in Wiesbaden, arbeitet und lebt seit 1987 in Schloß Hamborn.

30.6.2016

Der erste Schwung Neuheiten 2016

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Achim Elfers: Das glaubst du ja nur!

Erzählungen
ISBN 978-3-89979-248-5;  13,00 Euro

„Das glaubst du ja nur!“ Wer kennt diesen Vorwurf nicht? Als sei der Glaubende nur ein Spinner. Ist das, was er glaubt, weniger wert als Wissen? Und was wissen wir schon wirklich? – Zehn spannende Erzählungen sind hier vereint, über das Glück, das den Menschen gebührt, über Geheimnisse des Lebens, über das Unerkannte in der Welt. Und dies ist nicht nur von dieser Welt…
Achim Elfers, geboren 1965 in Paderborn, studierte Philosophie, Germanistik, Musikwissenschafft in Paderborn, Münster, Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen: Erzählungen, Gedichte, Wörterbücher. Zuletzt:
„Lehr- und Wörterbuch der Umgangssprache“ (2. Auflage, anno 2016), „Kleines (ost) westfälisches Wörterbuch“ (13. Auflage, anno 2015) und „Eines Tages in Marseille“ (Roman, 2014); alle im Verlag Ch. Möllmann.

Cornelis Boogerd: Der Ätherleib in der Erziehung des Kindes

ISBN 978-3-89979-244-7;  24,00 Euro

Cornelis Boogerd wagt mit diesem Buch über den Ätherleib als pädagogisches Instrument den Versuch, dieses für den modernen Menschen noch weitgehend unbeackerte Feld anfänglich zu erschließen. Dabei zeigt sich bald, dass es uns dennoch nicht fremd ist, auch wenn es bisher nur ansatzweise in den Bereich bewusster Untersuchungen und Begriffsbildungen aufgenommen ist. Wir erleben es für gewöhnlich einfach als ein unser ganzes Dasein tragendes Element. Durch viele Beispiele aus dem Kindergarten, durch Bilder, Geschichten und Liedbetrachtungen führt Boogerd den Leser zu einem bewussteren Erleben des fortlaufenden Stromes, der uns auf den Wellen der Zeit, der ganz selbstverständlich erlebten zyklischen Wiederholung von Tagen und Nächten, Wochen, Monaten und Jahren fast unbemerkt durchs Leben trägt.

Gisela Bräuner-Gülow / Helge Gülow: Heileurythmie-Kompendium

Praxis und Forschung
ISBN 978-3-89979-243-0;  20,00 Euro

Mit diesem Buch liegen die über zwei Jahrzehnte publizierten heileurythmischen Fachbeiträge der Autoren aus „Der Merkurstab“ und „WELEDAKorrespondenzblätter für Ärzte“ vor.
Allein elf Krankheitsbilder werden beschrieben, die z. T. als Forschungsbeiträge bzw. Praxisberichte aus der Filderklinik die Altersstufen vom Kind bis zum Senioren umfassen. Das Hauptaugenmerk liegt hier wieder auf der spezifischen menschlichen Bewegung, wie sie vor dem Hintergrund der anthroposophischen Menschenkunde in der Heileurythmie erkannt wird. Es wird aufgezeigt, wie der Blick auf das Bewegungsbild der Betroffenen gerichtet, evaluiert und in gezielten Schritten zu deren Gesundung beigetragen wurde. Ein verstehbarer Zugang zur Heileurythmie in Forschung und Praxis wird für den Leser angestrebt: für Kollegen, Ärzte und interessierte Patienten.

Anton Kimpfler: Kinder bringen die Welt weiter

Auch Erwachsene spielen eine entscheidende Rolle dabei
ISBN 978-3-89979-241-6;  12,00 Euro

Was gibt es Erfreulicheres als kleine Kinder? Doch wie schwer ist nun oft ihr Weg durch die Verhältnisse der materiell-technischen Zivilisation!
Dabei bringen Kinder immer Wertvolleres mit. Und wir sind stets mehr angewiesen auf ihre verändernden Impulse.
Statt durch falsche, zwingende erzieherische Formen dagegen anzukämpfen, sollten Eltern und sonstige pädagogisch tätige Menschen davon lernen, das Mitgebrachte aufgreifen  und es in die gesamte Gesellschaft einfließen      lassen.
Hilfreicher denn je würde sich solch ein Zusammenarbeiten mit den Jüngeren auswirken. Schönste soziale Wandlungen können daraus hervorwachsen.

Rainer Schnurre: Sozialkunst-Gestaltung

S O Z I A L E   M E D I T A T I O N E N
Wegbereiter werdender Gemeinschaft – Handwerkzeug, auch für die Biografie-Arbeit
ISBN 978-3-89979-245-4;  12,00 Euro
Die Menschheit ruft nach Gemeinschaft
und zu gleicher Zeit ist sie darüber
von tiefster Furcht
ergriffen.
*
Nun will man dies erklärt
und bewiesen wissen,
aber ohne mich.
*
Was will er uns denn dann
im Jahre 2016 noch
erzählen ?
*
Erzählen, ja das trifft es
ganz gut.
*
Es sind
in
ESSENZEN
geronnene Samen,
in Früchten verborgene Schätze,
zu freiem Verzehr bereitet.

Nichts für
Feinschmecker,
zu hart manche Nuss,
die erst noch geknackt werden
will …

* * *
Genug der ungelenken Erklärungen, die bisher
mehr Entschuldigungen glichen,
obwohl sie nie so gedacht.
*
2016 – ein Jahr des Umschwungs, von jetzt an anders, keine lästigen Erklärungen mehr.
Aufs Wesentliche kommt es an,
ungeschminkt + frei heraus.
Zwischen-Ergebnisse,
weiter nichts.

Holle-Elke Harms: Ad astra

Eine Schulzeit in der Waldorfschule an der Uhlandshöhe
ISBN 978-3-89979-242-3;  17,00 Euro

Das vorliegende Buch, das die Zeit in der Waldorfschule in Stuttgart beschreibt, ist eigentlich als die Fortsetzung des Buches „Ole Hoop“ anzusehen. Manches wird aus der glücklichen Zeit mit dem Privatlehrer, manches aus der herzbeklemmenden Zeit in der Oberrealschule hier wieder auftauchen. Aber geschenkt hat mir das Schicksal, haben mir meine selbstlosen Eltern diese Schulzeit „…ad astra“, ohne die ich so verzagt geblieben wäre, wie ich es in der Oberrealschule geworden bin. Diese wenigen Jahre, die ich noch auf der Waldorfschule verbringen konnte, haben mich befreit und mir den Mut gegeben, selber mein Leben in die Hand zu nehmen. Und deshalb hielt ich es für wichtig aufzuschreiben, wie ich entgegen allen Verstand dennoch auf diese Schule gekommen bin. Es waren große Persönlichkeiten, die ich dort als Lehrer erlebte. Aber davon bekam man als Schüler nicht viel mit. Das spielte sich auf einem anderen Felde ab. So können es auch nur kleine Erlebnisse sein, die ich hier schildern kann. Es gibt da ganz andere Bücher über diese Lehrer. Aber diese bescheidenen Erlebnisse ließen hinter sich die großen Persönlichkeiten erahnen, die es ausmachten, dass ich trotz des immerwährenden Heimwehs und trotz meiner sonstigen schwierigen Lebenssituation in der Schule mein neues Zuhause gefunden habe.

Karl-Klaus Pullig: Erinnerungen

eines Normalbürgers in Mitteleuropa vom Ende des zweiten Weltkrieges bis zum Anfang des neuen Jahrtausends
ISBN 978-3-89979-240-9;  15,00 Euro

Karl-Klaus Pullig
Geboren am 09.02.1941 in der kleinen ländlichen Kreisstadt in Simmern im Hunsrück.
Verheiratet; vier erwachsene Kinder.
Vielfältige praktische Arbeitserfahrungen als Kind und Jugendlicher in der Großfamilie mit sechs Geschwistern und im elterlichen kaufmännischen Betrieb (Lebensmittel und Farben, Tapeten, Bodenbeläge).
Nach dem VWL-Studium fünf Jahre Industriepraxis, von 1975-2006 Hochschullehrer an der Universität Paderborn auf dem Gebiet Personal- und Organisationsentwicklung.
Beratungen vor allem im gemeinnützigen Bereich.

„Die Erinnerungen an die Zeit zwischen den letzten Kriegstagen 1945, als der Vierjährige im stockdunklen und stauberfüllten Keller seines Elternhauses nach einem Bombeneinschlag den Tumult und die Aufregungen der dort zusammengedrängten und fast erstickenden Menschen erlebt, bis in die ersten Dekaden des neuen Jahrtausends, kann man als Miniatur-Kultur-Geschichte lesen. Aus ganz persönlicher Sicht zeichnet der Autor konkrete und deshalb besonders anschauliche Bilder u.a.
– des Lernens, Arbeitens und Spielens in einer kinderreichen Familie in der kleinen Hunsrück-Kreisstadt Simmern, wo die kopfsteingepflasterte Straße vor dem elterlichen Lebensmittel- und Farben/Tapetengeschäft mehrmals wöchentlich von den Kuhfladen und Pferdeäpfeln vorbeifahrender Kuh-/Ochsen und Pferdefuhrwerke gereinigt werden muss, sich beim Mittagessen etwa ein Dutzend Menschen, darunter auch Angestellte, um den Mittagstisch versammeln, wo man viel singt, bei den Wochenendausflügen und Urlaubsfahrten wild zeltet und die Reiseziele auf der Ladefläche des Kleintransporters oder in dem zunächst fensterlosen VW-Bus erreicht;
– des Bildungswesens, wenn in der Volksschule fünfzig Kinder in der Klasse sitzen und die alte Lehrerin den Buben ab und zu gruppenweise Stockhiebe auf die mit Lederhosen bekleideten Hintern verabreicht; wenn die in den 60er Jahren noch weitgehend freie Orts- und Fächerwahl dem jungen Mann ermöglicht, an vier verschiedenen Universitäten zu studieren, sich vielfältig zu orientieren und nebenher noch als Laienmusiker in verschiedenen Gruppierungen Geige zu spielen, oder wenn er von seinen späteren Erfahrungen als Universitätsprofessor berichtet;
– betrieblicher Sozialordnungen, z.B. durch die Schilderung einer Betriebsfeier in einem Konzernbetriebes in den 70er Jahren;
– der eigenen Wahrnehmung und Einschätzung politischer Entwicklungen, etwa der Studentenunruhen der sog. 68er Jahre, aber auch aktuellerer politischer Trends;
– weltanschaulicher Orientierungsversuche des Autors, die ihn zur Anthroposophie führen.“

16.12.2015

Die letzten Neuerscheinungen vor Weihnachten

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Achim Elfers: Wie Worte werden

Eine Etymologie der deutschen Sprache für Lernende ab etwa zehn Jahren
ISBN 978-3-89979-238-6;  16,00 Euro

Wie Worte werden: Von den Runen zu den Buchstaben, von den alten Römern zu den Germanen: Wieso nennen wir etwas ein ‚Fenster’? Oder ein ‚Buch’? Woher kommt der Name ‚Abenteuer’? Was ist zu dem Namen ‚Zeit’ sinnvoll hinzuzudenken? Wie kommt es, dass wir heute zu manchen Namen etwas Anderes hinzudenken als frühere Sprecher?
Dies Buch gibt Antwort auf spannende Fragen für Lernende ab etwa zehn Jahren und hilft, die eigene Sprache für das tiefere Denken zu eröffnen.

Wolfgang Wegener: Die 12 Tierkreiszeichen und der Ätherische Christus in den Heiligen 12 Nächten

ISBN 978-3-89979-238-6;  25,00 Euro

Dieses Buch umfasst 14 Vorträge, die Wolfgang Wegener in der Weihnachtszeit 1959/60 in Berlin gehalten hat. So wie der Heilige Abend ein Quellpunkt ist für das gesamte Geschehen der Weihnachtszeit, das Tag für Tag unter der Signatur eines Tierkreiszeichens durchlebt werden kann, so kann der Durchgang durch die 12 Heiligen Nächte ein Quellpunkt werden für das innerliche Erleben des gesamten Jahres.
Was hier angeregt wird ist eine fortwährende tiefere, innere Entwicklung des Menschen und der Erde.

Johannes W. Rohen: Die sozialen Probleme der modernen Gesellschaft

Anregungen zu einer zeitgemäßen Lösung
ISBN 978-3-89979-237-9;  13,00 Euro

In der Gegenwart wird in zunehmendem Maße über soziale Probleme und die Entwicklung der finanziellen Systeme diskutiert.
Es lohnt sich daher, noch einmal auf die Ideen Rudolf Steiners zurückzukommen, die nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt
worden sind und das Ziel hatten, die damaligen chaotischen Verhältnisse der politischen Systeme Europas in funktionelle gesellschaftliche Strukturen einzubringen. Der Kernpunkt dieser sozialen Ideen Steiners war die funktionelle Dreigliederung der Gesellschaft, die politisch zu einer Harmonisierung des Zusammenlebens der Menschen, auch im politischen Bereich, geführt hätte. Die Ideen Steiners sind damals nicht umfassend genug realisiert worden. Dennoch lohnt es sich, heute nochmals darüber nachzudenken und im politischen Bereich manches zu realisieren, um die Menschheit vor weiteren Katastrophen zu schützen.

Magnus Schlichtig: Uraspekte des Geigens

ISBN 978-3-89979-236-2;  12,00 Euro

Magnus Schlichtig
stammt aus einer Musikerfamilie, durch die er in frühester Jugend mit der Interpretationsweise des legendären Cellisten Pablo Casals, sowie dessen Kammermusik-Partner Sandor Vegh (welcher Schüler von Jenö Hubay war) bekannt wurde.
Er erlernte seit seinem sechsten Lebensjahr das Geigen. Alsbald wurde er Jungstudent und wechselte mit 17 Jahren ins Vollstudium, ging jedoch am Studienende und nach seinem Diplom eigene Wege:
“Ich sah die Möglichkeit, das Tiefenerlebnis Harmonie neu zu beleben!”
Konzertreisen im Duo Harmonice Mundi, im Duo Con Calore sowie I Virtuosi Animati führten und führen ihn in viele Städte und Länder.
Er gründete die Geigenakademie Die gute Stimmung. In dieser sollen Inhalte dieses Buches gepflegt, erarbeitet und erweitert werden.

23.11.2015

Neuheiten im Herbst/Winter 2015

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Sebastian Jüngel: Luzia lernt kämpfen

Bebildert von Johanna Schneider
ISBN 978-3-89979-226-3;  16,00 Euro

Der Autor
Sebastian Jüngel, geboren 1969 in Berlin (Deutschland), erzählt humorvoll und mit Sprachwitz aus dem Leben des Engelkinds Luzia. In selber Ausstattung ist im Verlag Ch. Möllmann
erschienen: «Auf Luzia fiel das Los».
Weitere Bücher: «Der Stein? Nein!» (Märchen), «Der Jugendwächter» (Berliner Jugendroman) und «Der leere Spiegel» (Doppelgängererzählung).

Die Illustratorin
Johanna Schneider, geboren 1963 in Mediasch (Rumänien), verleiht Luzia durch ihre
liebevollen Bilder Farbe. Sie malte auch die Bilder zu «Auf Luzia fiel das Los».
Johanna Schneider hat zahlreiche Bücher illustriert, eigene Geschichten erzählt und zeigt
ihre Arbeiten immer wieder auch in Ausstellungen im In- und Ausland.

Das Buch
Luzia will unbedingt auf die Erde – zu den Menschen. Doch das Leben dort ist voller
Hindernisse. Luzia beginnt zu zweifeln, ob sie hier überhaupt etwas lernen kann.
Bis Susanne und Heinrich sie auf einen grossen Kampf vorbereiten. Denn es geht ums Ganze, um Goldim, das Himmelsgold.

 

Elke Blattmann: Märchenpfade und Pfade ins Märchen

ISBN 978-3-89979-232-4;  16,00 Euro

In dieser Sammlung sind Betrachtungen über den Umgang mit Märchen, zum Erzählen von  Märchen und über Märchen selber zusammengestellt. Diese Aufsätze entstanden bei unterschiedlichen Gelegenheiten und zu verschiedenen Zeiten. Deshalb wiederholen sich manche Gedanken und Erkenntnisse an verschiedenen Stellen, sind also nun mehrfach zu lesen, allerdings stehen sie immer wieder in anderen Zusammen- hängen. Die meisten der hier angeführten Märchen entstammen der Märchen- sammlung der Brüder Grimm, über deren Entstehung auch berichtet wird.

 

Andreas Delor: Atlantis nach neuesten wissenschaftlichen und hellsichtigen Quellen

Band 7 Lemurien II Zwischen Sonnentrennung und Mondentrennung
ISBN 978-3-89979-234-8;  27,00 Euro

In diesem siebten Band – ich glaube, es ist der spannendste von allen geworden – geht es um die erste Hälfte der Lemuris: die Zeit zwischen Sonnen- und Mondentrennung, in welcher der Mond mit seinen Verhärtungskräften noch in der Erde steckt und in der es – mit Ausnahme der ersten drei Urvölker an deren Ende – noch keine inkarnierten Ich-Menschen gibt. Diese erste Lemuris-Hälfte ist beherrscht von einer schrecklichen Gestalt, in der irischen Mythologie „Balor mit dem bösen Auge“ genannt, und was die irische Mythe über sie nicht erzählt, schildert – abgesehen von Rudolf Steiner – die afrikanische Sage von ihr. Was über Balor berichtet wird, ist entsetzlich – und doch haben wir ihm die Existenz unserer Erde (und ganz nebenbei unsere Freiheit) zu verdanken.

 

Joachim Giebelhausen: Kunst aus Flammen

ISBN 978-3-89979-233-1;  24,00 Euro

Dieser ungewöhnliche Fotoband ist in Wort und Bild dem Feuer gewidmet.
Akribisch wurden Modelle im kleinen Massstab erstellt, um schliesslich vor der Kamera in lodernden Flammen zu enden. Die Vergänglichkeit vollzog sich innerhalb von Sekunden, so dass der Lichtbildner die Phase in schneller Abfolge der Fotos dokumentieren musste. Aus dieser Fülle von Formen und Bild-Effekten der Verbrennung konnte der Autor die Höhepunkte jedes Vorgangs auswählen.
Den optischen Reiz der Miniatur-Szenerien kommentierte er sodann literarisch und rundete damit die Faszination des Feuers ab.

 

Rainer Schnurre:  Menschenrechte weiterschreiben, weiterdenken, durchdenken

Für die Jahre bis 2048 geschrieben
ISBN 978-3-89979-235-5;  10,00 Euro

Die Projekt-Idee
Die UN-Menschenrechte weiterschreiben …
Habt Ihr schon einmal die Präambel und diese kleinen 30 Artikel der UN-Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 in Paris erklärt wurden, durchgelesen? – Und habt Ihr Euch, sei es in der Schule oder an der Uni oder bei Amnesty International, nicht nur informieren lassen, sondern Euch auch der Mühe unterzogen, diesen außerordentlich wenigen Text kritisch durchzudenken?
Ich behaupte jetzt einfach einmal: NEIN.
Meine drei Fragen an Euch, die junge Generation:
1.Wollt Ihr die UN-Menschenrechte einmal kritisch durchdenken?
2.Wollt Ihr die UN-Menschenrechte dann auch konsequent weiterdenken?
3.Wollt Ihr danach auch noch die UN-Menschenrechte, getreulich Eurer neuen Einsichten, weiterschreiben?
Für diejenigen von Euch, die sich nicht nur für den Wortlaut der UN-Menschenrechte interessieren, sondern auch den Geist erfassen wollen, der aus ihnen spricht, habe ich dieses schmale Arbeits-Buch zur praktischen Anwendung entworfen.
Es ist ein Aufruf, sich damit zu beschäftigen, um die UN-Menschenrechte gründlicher denkerisch durchdringen zu können.

 

Helga Totzeck: Wer ist dieser Mensch?

Leben und Arbeiten mit Schwerbehinderten
ISBN 978-3-89979-227-0;  15,00 Euro

Wer ist der andere Mensch?

Diese Frage ließ 1968 in einer Kinderärztin den Willen entstehen, mehrfach schwerstbehinderten Kindern eine Lern- und Lebensheimat zu geben.
Im Theapeuticum Raphaelhaus haben Betreute und Helfer reiche Erfahrungen gemacht: Jeder lebt für jeden.

 

Sigrid Nordmar-Bellebaum: Mit Dir an der Friedenssphäre der Welt bauen

Ein Gedichtzyklus mit Bildern von Rosemarie Hülshoff-Kemper
ISBN 978-3-89979-229-4;  15,00 Euro

Geboren am 20. Juni 1941 in Danzig. Studium der Germanistik und Philosophie in Bonn, Marburg, Gießen, Bochum, Münster.
Lehrtätigkeit als Oberstudienrätin am Freiherr-von-Stein-Gymnasium in Bochum.
Seit 1980 Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft.
1983 Taufe und seitdem Mitglied in der Christengemeinschaft.
Seit 1985 verheiratet mit Studiendirektor Paul Bellebaum (Theologie, Philosophie, Germanistik.) Zusammen mit ihm Seminare und Zweigarbeit.
Seit Frühjahr 2002 Klassenmitglied der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach / Schweiz.
Mein Mann starb im Herbst 2006. Mit ihm zusammen schreibe ich meine Dichtung. Er ist in ihr anwesend.

 

Irene Johanson: Der Begleiter / Das Angesicht

Zwei Erzählungen mit Bildern von Asja Flitman
ISBN 978-3-89979-208-5;  13,00 Euro

Irene Johanson, geb. 1928, lernte nach dem
2. Weltkrieg Anthroposophie und Christengemeinschaft kennen. Sie wurde Lehrerin
und Priesterin der Christengemeinschaft. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie gründete zwei Jugendhäuser zur Selbstfindung Jugendlicher in einer pädagogischen Wohngemeinschaft. Sie ist Autorin mehrerer Sach- und Kinderbücher.

Dieses Buch möchte dazu dienen, dass in den Seelen allmählich ein Bewusstsein heranwächst von der ständigen Gegenwart der Engel, das nicht nur gedacht, sondern stark erlebt wird. Sie durchziehen unsere hiesige, heutige Welt, aber ihr Wirken darin hängt davon ab, ob wir es zulassen, ob wir uns ihnen öffnen.

28.10.2015

Neuheiten im Herbst 2015

Filed under: Neue Bücher — admin @ 15:08

Achim Elfers: Lehr- und Wörterbuch der Umgangssprache

ISBN 978-3-89979-228-7;  24,00 Euro

Jeder kennt sie: die Umgangssprache. Wie wird mit ihr alltäglich umgegangen, dass sie so voller Witz und Tücke ist? Und wird mit ihr womöglich nicht nur umgegangen, sondern auch etwas umgangen, gerade weil sie so voller Auslassungen und Logiklöcher ist? Was denken beispielsweise jene Umgangssprecher, die leichtsinnig oder gar in übeler Absicht niederwertende Schmähnamen gegen andere Menschen aussprechen? Und was denken jene Sprachsittenwächter, die neuerdings solche Namen verbieten und statt ihrer absonderliche Ersatznamenfolgen wie etwa „mobile ethnische Minderheiten mit Migrationshintergrund“ ersinnen?
Dies Buch enthält mit etwa 3600 Stichworten freche, nachdenkliche, witzige Antworten auf spannende Fragen für alle Sprachinteressierten und lädt ein, die eigene Sprache für tieferes Denken zu prüfen.

Irmentraud ter Veer: Keine Insel nur Licht

Gedichte
ISBN 978-3-89979-230-0;  13,00 Euro

Ein neuer Band mit Gedichten vom Irmentraud ter Veer. Die Umschlaggestaltung des Bandes stammt von Hans-Dieter Appenrodt.

Den Brand sahen wir nicht
aber wir riechen ihn noch
da wir über
die angekohlten Balken
balancieren
sie halten noch
und wir sehen
die glühenden Tränen
unserer Eltern
und die Uniformen
tränenloser Soldaten
in den Staubstraßen

3.9.2015

Neuerscheinung

Filed under: Neue Bücher — admin @ 11:43

Jost Vobeck: Nicht ganz dicht

ISBN 978-3-89979-225-6;  22,00 Euro

Auf der einen Seite bezeichnet der Titel meines Buches eine Person, die leicht verrückt ist, andererseits einen tropfenden Wasserhahn unter dem Druck des fernen Meeres. Kultur durch Undichtigkeit. Es ist improvisiertes collagiertes Material der Erinnerung oder Augenblicksfindungen einer inneren Eingebung folgend. Kunst als Hoffnung und Utopie auf ein selbstbestimmtes Leben in völliger Ungebundenheit und Freiheit!

18.6.2015

Sommerneuheit

Filed under: Neue Bücher — admin @ 17:25

Hans Käckenmeister: Landpartien durch Mecklenburg

ISBN 978-3-89979-224-9;  25,00 Euro

Landpartien sind eine Möglichkeit, die Landschaften und die Kulturgeschichte Mecklenburgs kennenzulernern. Im Fokus der Touren dieses Buches stehen die Herrenhäuser, Gutshäuser und Kirchen. Einen breiten Raum nehmen dabei die Architektur sowie die Bau- und Familiengeschichte der so genannten herrschaftlichen Häuser ein. Abgerundet wird das Ganze durch einen Blick in das Gebäudeinnere, wodurch es möglich wird, das vortreffliche Interieur zu genießen. Einzigartig sind die Begegnungen mit Künstlern, seien es die Besuche der Galerien der Bildhauer, der Kunstmaler/innen, Kunsthandwerker oder anderen Kunstrichtungen. Zur Landpartie gehört auch das Picknick und dessen Einnahme, möglichst im herrlichen Gutspark.

27.5.2015

Neue Hamborner Veröffentlichung

Filed under: Neue Bücher — admin @ 12:07

Leonhard Jentgens: Vom Altersklassen-Einheitsforst zum naturgemäßen Dauerwald

30 Jahre Waldumbau auf Kalkbuchenstandorten der Paderborner Hochfläche
ISBN 978-3-89979-221-8;  12,00 Euro

Die vorliegenden Schrift verdankt ihr Zustandekommen der wiederholten Nachfrage einer wachsenden Zahl von Exkursions- und Waldseminarteilnehmern. In ihr wird anhand des Hamborner Forstbetriebes ein langfristiger Waldumbau auf einem speziellen Standort exemplarisch dargestellt.
Es ist bezeichnend, dass die relativ wenigen Wälder, in denen die hier beschriebenen Ansätze bis zur Meisterschaft entwickelt worden sind, überwiegend Privatwälder sind. Ihr Vorbild und Erfahrungsschatz gaben entscheidende Anregungen für die Umstellung zahlreicher Betriebe, so auch in Schloss Hamborn.
In keinem anderen Bereich unserer Gesellschaft lassen sich die Bedingungen und Auswirkungen wirklicher Nachhaltigkeit so anschaulich demonstrieren und nachvollziehen. Hier werden die ansonsten oft verdeckten Folgen wirtschaftlichen Handelns nicht aus dem Bewusstsein und der Kosten-Nutzen-Rechnung verdrängt auf spätere Zeiten und andere Orte, sondern voll verantwortet.
Auf der einen Seite bestechen diese Wälder durch ihren hohen ökologischen Wert (und wecken paradoxerweise entsprechende Begehrlichkeiten bei Naturschützern), auf der anderen Seite gehören sie zu den wirtschaftlich stärksten Betrieben der Branche.
Sie beweisen eindrücklich, dass Ökonomie und Ökologie, richtig verstanden und praktiziert, gar keine Gegensätze sein können.

18.5.2015

Ein erschütterndes Zeitdokument

Filed under: Neue Bücher — admin @ 10:45

Jürgen Oberbäumer: Fukushima – Im Schatten

Teil 1 – Katastrophe und Flucht; Teil 2 – Ein schwach verstrahltes Jahr
ISBN 978-3-89979-222-5;  20,00 Euro

Ein Ostwestfale in Japan! Nach einem frühen Schiffbruch in den Stürmen der eigenen Seele rettete er sich auf eine einsame Insel, fern von allem Bekannten, am Rand der bewohnten Welt: wo er Frau und Kinder fand.
Man lebt nur zweimal, sah er früh: und das zweite, das glückliche Leben am Rand des pazifischen Ozeans wurde von Grund auf erschüttert als eben dieser Ozean sich erhob und ihm eine Lehre erteilte.
Der elfte März 2011 und die folgende Woche waren Tage von Vertreibung und Flucht. Das Jahr darauf – ein Hängen an den Fingerspitzen. Dreiunddreissig Kilometer südlich von Fukushima Dai-ichi lebt es sich schwer. Es ging aber alles noch einmal gut. – Ging es wirklich gut?
Eine Lehre wurde mir und uns allen Japanern hier erteilt, das ist zweifelsfrei: wer sich in eine dreifache Katastrophe von Erdbeben, Tsunami und Kernschmelze verwickelt findet, beginnt nachzudenken. Was lernte ich?
Ich begann zu schreiben um mir darüber klar zu werden.
Ich begann nach fast einem Jahr der Schreckstarre mich zu erinnern. Als Zeitzeuge führe ich nun fortlaufend Protokoll: „Fukushima“ ist eine Katastrophe in mehreren Akten. Als Zeuge der Ereignisse finde ich einen Sinn in unserer, nämlich meiner Frau und meiner, Existenz am Rande des Entsetzens. Ich möchte aufrütteln.

17.4.2015

Neuheiten Frühjahr 2015

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Wolfgang Ritter: Wirtschaft der Liebe

Elemente einer künftigen Wirtschaftsordnung
ISBN 978-3-89979-220-1;  15,00 Euro

Inhaltsangabe
Das Wirtschaftsprinzip der Gewinnmaximierung hat eine Menge Probleme erzeugt; im Buch werden sie genannt. Die Mehrzahl der Politiker strebt jedoch keine grundlegenden Änderungen an. Man hat den Eindruck: Die Wirtschaft ist nicht mehr für den Menschen da, sondern der Mensch für die Wirtschaft. Das muss sich ändern, wenn wir nicht Opfer des Systems werden wollen. Die Lösung: Prinzipien, wie ewiges Wachstum, Gewinnmaximierung und Konkurrenz müssen durch neue Werte ersetzt werden. Schlüssel dazu ist die Liebe. Ritter zeigt Elemente einer neuen Wirtschaftsordnung auf und belegt mit vielen Beispielen: „Wirtschaft der Liebe“ kommt, ja sie wird schon praktiziert. Am Ende seines Buches werden wir ins Jahr 2084 versetzt und blicken verwundert zurück auf unsere heutigen Probleme.
Autorennotiz
Wolfgang Ritter, 1941 in Berlin geboren, ist Einzelhandelskaufmannsgehilfe, Diplom-Betriebswirt (FH) und Diplom-Handelslehrer. Er arbeitete u.a. bei Henschel in Kassel, Lufthansa in Köln und Quelle in Nürnberg. 24 Jahre lang unterrichtete er an beruflichen Schulen in Bamberg, Gunzenhausen und Nürnberg. Seit über 30 Jahren wirkt er ehrenamtlich als Finanzverantwortlicher der Anthroposophischen Gesellschaft in Nürnberg. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Bio-Verbraucher e.V. und des Freunde der Malawi-Waisen e.V.

Ueli Seiler-Hugova: Johann Heinrich Pestalozzi

ein Vorverkünder der “Philosophie der Freiheit” Rudolf Steiners, Albert Steffens “Pestalozzi” und C. Englert-Fayes Aufsatz “Von Pestalozzi zu Rudolf Steiner”
ISBN 978-3-89979-217-1;  14,00 Euro

Ueli Seiler-Hugova (1942) war langjähriger Leiter der anthroposophischen Bildungsstätte Schlössli Ins, Schweiz.
Dazu war er 50 Jahre in der Leitung des Freien sozial- und heimpädagogischen Seminars Schlössli Ins. In den Neunzigerjahren war er Gastprofessor für Pädagogik an der lettischen Universität in Riga.
Seit über 20 Jahren gibt er Kurse an der anthroposophischen Akademie für künstlerische Sozialtherapie in Prag und tschechischen Waldorf-Initiativen.
Ueli Seiler hat früh schon sich mit dem Leben und Werk Heinrich Pestalozzis (1746-1827) und mit der Philosophie der Freiheit von Rudolf Steiner (1861-1925) beschäftigt. Er fand evident Gleiches in beiden Menschenbildern.
Der Mensch ist Werk der Natur, ist Werk der Gesellschaft, ist Werk seiner selbst (Pestalozzi) finden wir 100 Jahre später auch fast wörtlich in der Philosophie der Freiheit.
Das vorliegende Buch führt ein in das Leben und Werk Pestalozzis, aber auch in die Entstehung der Philosophie der Freiheit und der Begegnung mit Rosa Mayreder.
Da der Autor etliche Dramen Albert Steffens mit der Heimgemeinschaft Schlössli Ins einstudierte, ist er auch Kenner des Dramas Pestalozzi und seines Entstehens kurz vor dem 2. Weltkrieg. In diesem Drama verschmilzt Albert Steffen die Idee der Menschenbildung bei Pestalozzi mit dem Mysterium des Menschheitsrepräsentanten Rudolf Steiners.
Der Pestalozzi-Aufsatz (1930), Von Pestalozzi zu Rudolf Steiner von C. Englert Faye, dem Mitbegründer der Rudolf Steiner-Schule in Zürich und Mitgestalter der Waldorf-Bewegung in Norwegen, der hier abgedruckt ist, zeigt die Sprachgewalt von C. Englert Faye und seine spirituelle Sicht auf Pestalozzi.

Franca Fabbri: Il Re Fioraio / Der Blumenverkäuferkönig

Poesie, übersetzt von Irmentraud ter Veer
ISBN 978-3-89979-219-5;  12,50 Euro

Vita interiore animata da memorie poetiche è quella espressa in questi versi da Franca Fabbri. La vita è cammino, luce, rapporto con l’esterno ma in essa – pascolianamente intesa – entrano i morti come presenze domestiche che raccontano e ascoltano. È questa fedelta all’ethos di Pascoli anche un prodotto di una tradizione culturale che agisce in chi, come la Fabbri, vive a S. Mauro.

Innenleben beseelt von poetischen Erinnerungen ist es, was sich in den Versen von Franca Fabbri ausdrückt. Das Leben ist Weg, Licht, hat Beziehung zur Außenwelt, doch es treten die Toten im Sinne Pascolis ins Leben ein. Sie sind im Raum anwesend, erzählen und lauschen. Diese Treue zum Ethos Pascolis ist auch ein Ergebnis einer kulturellen Tradition, die sich in denjenigen auswirkt, die wie Franca Fabbri in S. Mauro leben.
Antonio Piromalli

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